Kategorie-Archiv: Blog

E.O.F.T. 17/18

Die European Outdoor Film Tour (E.O.F.T.) startet im Jahr 2017 in ihre 17. Saison. Die E.O.F.T. bietet dabei allen Outdoor-Verrückten die Möglichkeit, die Abenteuer der Erde auch bequem vom Sessel aus zu entdecken. Auch wir von SURFANDCLIMB schauen uns die E.O.F.T. immer wieder gerne an!

Die E.O.F.T. vereint verschiedene Outdoor-Filme zu einem kompletten Filmeabend. Von Skifahren, über Kajaken bis hin zu Klettern ist alles mit dabei! Wir wollen die Möglichkeit nutzen, euch das Programm der diesjährigen E.O.F.T. kurz vorzustellen:

Ushba

Der Film zeigt die Freerider Leo Slemett und Markus Eder beim Versuch als Erste den Mount Usbha in Georgien mit Skiern zu bezwingen.

Markus Eder, Svaneti, Georgien

Weiterlesen

Der große Skandinavien Roadtrip: Teil IV

Bis nach Bergen hatten wir es nun schon geschafft und unzählige Eindrücke gesammelt. Nichtsdestotrotz waren wir nach wie vor versessen darauf noch mehr zu erleben. Der ursprüngliche Plan sah vor, von Bergen schnurstracks nach Stavanger zu fahren. Doch im Internet stießen wir auf den Buarbreen, einen Ausläufer des Folgefonna-Gletschers und entschlossen uns, dorthin zu fahren.

Also ging es von Bergen nach Odda wieder ein Stück ins Landesinnere zurück. Von Kvanndal setzten wir mit der Fähre nach Utne über und fuhren an Aga vorbei Richtung Odda. Auch dieser Fjord war wieder anders als alle anderen bisher und die unzähligen Apfel- und Obstplantagen entlang des Fjordes vermittelten einen mediterranen Eindruck.

An Odda vorbei Richtung Süden zeigte uns schon bald ein Schild mit der Aufschrift Buarbreen den Weg zum Gletscher. Über eine schmale Zufahrtsstraße kommt man an den kostenpflichtigen (ca. 15€/Tag) Parkplatz, der auch Ausgangspunkt der Wanderung ist. Schon vom Parkplatz aus sieht man den Gletscher in mehreren hundert Metern Höhe auf den Gipfeln liegen. Nicht umsonst sollte diese Wanderung deutlich anspruchsvoller werden als zum Nigardsbreen.

Da es mittlerweile sinnflutartig regnete, entschlossen wir uns die Wanderung auf den kommenden Tag zu verschieben. Also wurde ausgiebig gekocht, gegessen und gechillt, ehe wir dem immer lauter werdenden Ruf des Bettes folgten.

Unsere Entscheidung die Wanderung zu verschieben, sollte sich als goldrichtig herausstellen: Am nächsten Morgen begrüßte uns strahlender Sonnenschein. Im Licht der Morgensonne wirkte der Buarbreen noch beeindruckender und nach einem kurzen Frühstück machten wir uns  auf den Weg. Weiterlesen

Bayrischer Speed Kini: Das bisherige Jahr im Überblick

Meiner Zwangspause sind nicht nur meine eigenen Reiseberichte zum Opfer gefallen sondern auch die Berichterstattung über den Bayrischen Speed Kini. Natürlich ist es schwer ode gar unmöglich die vergangenen zehn Monate mit allen Positionswechseln hier entsprechend aufzuarbeiten, doch möchte ich trotzdem einen kurzen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und Ereignisse geben:

100 Teilnehmer

2016 nahmen insgesamt 95 Teilnehmer am Bayrischen Speed Kini teil und so war die Losung für 2017 schnell gesetzt: die 100 Teilnehmer müssen geknackt werden! Im Juli diesen Jahres war es dann so weit: der 100. Teilnehmer diesen Jahres trug seine Zeiten auf der Kini-Homepage ein und somit war das Ziel erreicht. Doch damit nicht genug: Stand Anfang Oktober haben bereits 112 Windsurfer am Speed Kini teilgenommen und somit eine grandiose neue Bestmarke aufgestellt. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie viele Teilnehmer der Kini zum 31. Dezember zählen wird.

Dies zu erreichen und den Speed Kini so populär zu machen, ist vor allem Tobi Ullrichs Verdienst. Der Erfinder und Initiator des Kinis legt keinen Tag ein ohne den Kini zu promoten oder die Fahrer mit Tipps und Tricks zu versorgen. Dickes Lob dafür! Weiterlesen

Der große Skandinavien Roadtrip: Teil III

In etwas mehr als einer Woche ließen wir die windige Küste Dänemarks und die schwedische Westküste hinter uns, so dass uns unser Skandinavien Roadtrip früh nach Norwegen trieb. Dort angekommen, kommt man an Oslo kaum vorbei und so legten wir in der norwegischen Hauptstadt einen Tagesstopp ein. Strahlender Sonnenschein begrüßte uns in aller Früh und vom Holmenkollen hatte meine eine herrliche Aussicht über die Stadt und den dazugehörigen Oslofjord.

Mit der U-Bahn ging es in das Zentrum der Metropole und Schritt für Schritt klapperten wir die klassischen Sehenswürdigkeiten ab: das Rathaus, die Festung Akershus, das Opernhaus, das Vikingerschiff-Museum und den Skulpturenpark. Zwischendrin stärkten wir uns in einem Restaurant und die lokalen Preise ließen mein Herzinfarktrisiko in die Höhe schnellen. Die hohen Preise wurden durch das leckere Essen entschädigt und so verließen wir noch am selben Abend Oslo satt und voller neuer Eindrücke.

Schon kurz nach Oslo begann das Norwegen, das wir uns erhofft hatten: Endlose Straßen, immer entlang von Fjorden oder reißenden Flüssen. Wilde Landschaften, unterbrochen von hunderten von Wasserfällen oder markanten Felsvorsprüngen.

Wir genossen die Fahrt durch Norwegen auch wenn wir eine neue Erfahrung machen mussten: In Norwegen misst man die Entfernung nicht in Kilometern, sondern in der Zeit die man benötigt um zum Ziel zu gelangen. Vier Stunden für 200 Kilometer sind hier keine Seltenheit. Am Anfang musste ich mich daran erst gewöhnen, doch stellte sich dies mit der Zeit als die größte Hilfe zur Entschleunigung und Entspannung heraus. So hatte man alle Zeit der Welt um die atemberaubende Natur auch vom Auto aus bewundern zu können. Weiterlesen

Der große Skandinavien Roadtrip: Teil II

Nach windigen ersten Tagen und einem ausgiebigen Abstecher an die Nordküste, fuhren wir zu unserem eigentlich ersten Ziel: Kopenhagen!

Wir bezogen einen Campingplatz leicht außerhalb der Stadt und bei strahlendem Sonnenschein liehen wir uns für die Fahrradhauptstadt Europas – natürlich – Fahrräder aus, um die Stadt zu erkunden. Auf Fahrradwegen, die breiter sind wie die meisten Fußgängerwege in Deutschland kamen wir in beinahe jeden Winkel der Stadt: Papierfabrik und der dazugehörige Food-Market, die Erlöserkirche, die kleine Meerjungfrau und und und…nichts war vor uns sicher. Auch am zweiten Tag erkundeten wir die letzten Ecken der Stadt und schlugen uns den Magen auf dem Food-Market voll. Doch mich drängte es weiter nach Schweden, denn für abends war starker Wind aus Südost vorhergesagt und so hoffte ich, Wind und Wellen in Südschweden zu erwischen.

Vorbei am Stadtstrand und eifrigen Windsurfschülern ging es über die Øresundbrücke nach Schweden. In Schweden ging es an goldenen Weizenfeldern, einsamen Höfen und kleinen Touristendörfchen Richtung Mossbystranden, ein Wavespot in Südschweden. Dort angekommen stellten wir erfreut fest, dass wir nicht die ersten waren, die auf den Wind warteten. So kam man mit den äußerst freundlichen schwedischen Locals ins Gespräch und ich bekam den ein oder anderen Geheimtip für die hoffentlich noch kommenden windigen Tagen an der Küste Schwedens. Weiterlesen

Der große Skandinavien Roadtrip: Teil I

Nach mehreren Jahren Cold Hawaii stand fest: Um über den geografischen Tellerrand hinauszublicken, muss ein großer Skandinavien Roadtrip her! So sehr uns Klitmøller und Co. gefallen, so wussten wir auch, dass wir bisher nur einen Hauch des skaninavischen Flairs gekostet hatten. Und daher hatten wir für unseren Skandinavien Roadtrip folgende Ziele:

  • Wir wollten die klassischen skandinavischen Länder Dänemark, Schweden und Norwegen bereisen
  • Keine Straße sollte zweimal befahren werden, um möglichst viele Eindrücke sammeln zu können
  • Um den Alltag zu entfliehen, wollten wir die Route nur grob planen und uns auf unserem Roadtrip möglichst viel treiben lassen
  • Mit Städtetrips, Wanderungen und Surftagen wollten wir die komplette Bandbreite Skandinaviens erleben
  • In unserem Surfbus „Werner“ wollten wir die gesamten drei Wochen durch Skandinavien reisen und darin wohnen

Um all diese Ziele zu erfüllen, begannen schon früh die Vorbereitungen: Der Bus wurde nochmals teilweise umgebaut, mit Toilette, Kocher und jede Menge Gas zum Kochen ausgerüstet. Wir kauften uns neue Schlafsäcke, um auch in kalten skandinavischen Nächten nicht frieren zu müssen und natürlich machten wir uns auch jede Menge Gedanken über eine mögliche Route.

Skandinavien Roadtrip

Quelle: Google Maps

Wie gesagt, wir wollten nicht bis in das kleinste Detail planen, aber eine grobe Routenplanung musste sein. Und so entschlossen wir uns, unsere Reise entlang der großen Metropolen Kopenhagen, Göteborg, Oslo, Bergen und Stavanger zu gestalten. Damit hätten wir die Städte schon einmal abgedeckt und in der Tat würden wir so keine Straße doppelt nehmen müssen. Ideal für unseren Skandinavien Roadtrip!

Obwohl ich sonst in allen Lebenslagen der absolute Planer bin, schaffte ich es, mir ansonsten nicht allzu viele Gedanken über den Urlaub zu machen. In der Tat hatte ich keinen blassen Schimmer, was uns erwarten würde oder welche sehenswerte Orte uns auf unserer Route noch begegnen sollten. Außer den drei Wochen die wir insgesamt Zeit hatten, hatten wir auch keinen genaueren Zeitplan für unseren Skandinavien Roadtrip.

Und so starteten wir vormittags in München los und fuhren auf bekannten Wegen Richtung Kopenhagen. Den Weg kannte ich mittlerweile auswendig, doch bei Kolding verließen wir die ausgetretenen Pfade. Nach ein paar Stunden Schlaf ging es über den Størebelt weiter Richtung Kopenhagen.

Da Stefan zur selben Zeit in Klitmøller ankommen sollte, wagte ich auf einen Blick auf die Forecast und stellte ärgerlich fest, dass es in Cold Hawaii ordentlich ballern sollte. Doch ein weiterer Blick auf die Karte zeigte mir, dass es auch nördlich von Kopenhagen ordentlich pfiff. Ein weiterer Blick in den Windsurfing Atlas offenbarte mir, dass es dort auch einige erstklassige Wavespots zu geben schien und nach nicht mal zwölf Stunden wurde die geplante Route unserers Skandinavien Roadtrips über den Haufen geschmießen: Anstatt nach Kopenhagen zu fahren, fuhren wir an die Nordküste um ausgiebig surfen zu gehen.

An der Küste angekommen, konsultiere ich noch ein paar Locals und wir fuhren nach Rågeleje. Die Fahrt an der Küste entlang offenbarte, dass sich schon dieser Teil Dänemarks deutlich von der Region um Cold Hawaii unterscheidet. Keine ausgiebigen Dünenlandschaften entlang der Küste, sondern eher flach und touristisch geprägt. Dort angekommen, waren schon einige Windsurfer auf dem Wasser und ich ließ mir mit dem Aufriggen keine Zeit.

Feinster Sand – ein weiterer, jedoch angenehmer Unterschied zu Cold Hawaii – knirschte unter meinen Füßen auf dem Weg zum Wasser. In entspannten 1,5 Meter hohen Wellen tobte ich mich ordentlich aus und die Urlaubsstimmung setzte endgültig ein.

Da auch der kommende Tag Wind und Wellen versprach, suchten wir uns in der Nähe des Spots einen schönen Campingplatz. Direkt hinter einer hohen Klippe bezogen wir unser Quartier und genoßen den ersten richtigen Abend zu Beginn unseres Roadtrips. Die gleißende Abendsonne legte die Klippe in ein goldenes Licht und schuf so eine magische Stimmung.

Nach der ersten richtigen Nacht in unserem Surfbus Werner ging es am nächsten Morgen nach einem ausführlichen Frühstück zurück an den Spot. Leider konnte der Wind und die Wellen nicht ganz das Niveau des Vortages hatten, so dass ich nicht das bekam, was ich mir erhofft hatte. Nichtsdestotrotz hatte ich ein weiteres, wunderschönes Fleckchen Erde kennengelernt und nach zwei Tagen an der Küste nördlich von Kopenhagen, machten wir uns auf den Weg in die dänische Hauptstadt.

Was wir in Kopenhagen erlebten und wie sich die nächsten Etappen unseres Skandinavien Roadtrips entwickelten, erfahrt ihr in den vielen kommenden Teilen unseres Berichts. Bleibt gespannt!

Der Artikel gefällt euch? Hier geht es zu Teil II, Teil III und Teil IV!

Fünf-Gipfel-Klettersteig Rofan

Windsurfen, Windsurfen, Windsurfen….gibt es bei SURFANDCLIMB auch mal wieder was über Klettern? Ja, genau jetzt! 🙂

Fünf-Finger-Klettersteig RofanZwischen all der Arbeit, der Thesis und meinen Surf-Urlauben haben Markus und ich mal wieder Zeit gefunden Klettersteigen zu gehen. Zusammen mit zwei weiteren Freunden machten wir uns an einem schönen Sonntagmorgen auf den Weg zum Fünf-Gipfel-Klettersteig Rofan. Schon zu Beginn war es nicht unser Ziel alle fünf Klettersteige an diesem Tag zu begehen. Wir wollten uns lieber Zeit lassen und vor allem einem Spezl von uns, der das erste Mal Klettersteigen war, in Ruhe alles zeigen.

Somit stand am Anfang die Frage, welche der Fünf-Gipfel-Klettersteige wir besteigen sollten. Rosskopf und Seekarlspitze disqualifizierten sich schon zu Beginn, will man einem Neuling ja nicht gleich einen C- oder D-Klettersteig zumuten. Somit blieben noch Hochiss, Spieljoch und die Haidachstellwand. Weiterlesen

Thesis schreiben auf Sizilien

Seit fast zwei Jahren arbeitete ich nun schon in Vollzeit und absolvierte nebenher meinen berufsbegleitenden Master. Freizeit war also Mangelware und diese dann auch noch von latentem schlechten Gewissen geprägt, dass man doch was für die Uni machen müsste.

Nichtsdestotrotz – oder vielleicht auch gerade deswegen – gingen die zwei Jahre wie im Flug vorbei und meine Abschlussarbeit, die Masterthesis, stand an. Glücklicherweise hatte ich im April noch fast drei Wochen Resturlaub aus letztem Jahr und so entschloss ich mich das Nützliche mit dem Sinnvollen zu verbinden: Für drei Wochen quartierte ich mich im neu geschaffenen Paradies in Puzziteddu, dem Windresort der Familie Capuzzo, auf Sizilien ein. Der Plan: Thesis schreiben und nebenher so viel Zeit wie möglich auf dem Wasser verbringen.

Ob so ein Plan tatsächlich aufgehen kann oder ob im Endeffekt die Thesis oder das Surfen den Kürzeren ziehen muss, wusste ich im Vorfeld selber noch nicht. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! 😉

Nach einer fast eintägigen Fährfahrt fand ich mich Anfang April also im chaotischen Straßenverkehr Palermos wieder. Hier sind Verkehrsregeln eher als grobe Empfehlung, an die man sich halten kann aber nicht zwingend muss, anzusehen. Stellt man sich darauf ein, kommt man überraschend einfach und schnell durch die zahlreichen kleinen Gassen der Stadt. Weiterlesen

Bricht der Flautenfluch?

Kein Wind…damit kann ein Windsurfer – zumindest für einen (sehr) begrenzten Zeitraum – umgehen. Doch hammermäßige Vorhersagen, die in keinster Weise eintreten, sind pure Folter für uns. Und genau so fühlte ich mich, als mich die Vorhersagen in Sardinien an mittlerweile drei Tagen am Stück im Stich gelassen hatten.

Auch Windopfer halfen zwischenzeitlich nicht mehr weiter und so musste ich auf die Gnade des Windgottes hoffen. Zumindest die Vorhersagen schienen auf mein Hoffen einzugehen und zauberten 30 Knoten und mehr auf den Bildschirm meines Smartphones. Doch mein Vertrauen in diese Vorhersagen war nach den vorangegangenen Erfahrungen leicht angeknackst.

Umso glücklicher war ich, als sich  endlich als wahr erwiesen und die kommenden Tage tatsächlich bombastische Bedingungen lieferten.

Da mich die beinahe traumatischen Erlebnisse von La Ciaccia noch immer verfolgten, machte ich mich am ersten Tag erst einmal nicht auf die Suche nach Wellen, sondern surfte eine ausgiebige Runde in Porto Pollo. So wäre es nicht ganz so enttäuschend, wenn die Bedingungen an den anderen Spots wieder nicht das Versprochene hielten.

Nach einer ersten Session machte ich mich noch nass und im Neo  auf den Weg nach Marina delle Rose. Dieser abgeschiedene Spot lässt sich nur auf abenteuerlichen Wegen erreichen, belohnt aber mit feinsten Bedingungen und einer traumhaften und unberührten Natur. Endlich hatte ich meine sardischen Wellen und surfte diese, bis der Wind für weitere Action zu onshore wurde. Aus der schlechten Laune wurde an diesem Tag schlagartig eine sehr gute. Weiterlesen

Urlaub auf der Flauteninsel

Aufmerksame Leser werden noch wissen, dass ich zu Ostern Livorno und die Fähren nach Sardinien links liegen ließ und weiter Richtung Sizilien fuhr. Ganz ignorieren konnte ich die große Insel südlich von Korsika aber nicht und so ging es nun im Spätherbst 2016 für zwei Wochen nach Sardinien.

Stefan hatte anscheinend von Sardinien auch noch nicht genug und so packte auch er Kind und Kegel in sein geliehenes Wohnmobil und tuckerte Richtung Sardinien. Die bayrische Achse war also fast wieder vollständig unterwegs.

Während über Deutschland die erste Kältewelle des herannahenden Winters hinwegrollte, genossen wir bestes Wetter bei teilweise 26° Grad Celsius. Leider spielte der Wind anfangs überhaupt nicht mit und so warteten Stefan und ich ungeduldig auf den berühmten Maestrale, den stürmischen Westwind. Dies hieß jedoch auch, dass sich seinen Kids und einer mitreisenden Kommilitonin perfekte Anfänger- und Aufsteigerbedingungen boten.

Doch aller Nächstenliebe zum Trotz wünschten wir uns sehnlichst eine ordentliche Forecast mit viel Wind und Welle herbei. Da beides jedoch auf sich warten ließ, besuchte ich meine liebste Flecken wieder und erkundete diese auf ein Neues. So schaffte ich es endlich auch mal, in der kleinen beschaulichen Bucht am Capo Testa, der Cala Spinosa, schnorcheln zu gehen. In kristallklarem Wasser tummelten sich Fische, Seeigel, Quallen und Seesterne. Von wegen man muss in die Karibik reisen…das Mittelmeer kann mindestens genau so viel.

Weiterlesen

« Older Entries